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Oberender entwickelt zusammen mit der Universität Bayreuth ein Konzept zu Intersektoralen Gesundheitszentren (IGZ)

Das IGZ soll einen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger und qualitativ hochwertiger Versorgungsstrukturen in vorrangig ländlichen Regionen leisten. Das Gutachten im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung stellt in diesem Kontext ein Konzept zur Ausgestaltung der neuartigen Gesundheitszentren vor.

Grundidee ist, dass einerseits die Sicherstellung einer wohnortnahen Versorgung, welche den Trend der zunehmenden Ambulantisierung aufgreift, gewährleistet wird und andererseits die Spezialisierung in Krankenhäusern stetig zunimmt. Das IGZ setzt an dieser Entwicklung an, da es sowohl in der klassischen ambulanten Versorgung verankert ist als auch über die erweiterte ambulante Versorgung eine adäquate Betreuung über mehrere Tage sicherstellen kann. Ein Teil der stationären Kapazitäten wird hierdurch reduziert und ein anderer Teil an einen anderen Leistungserbringer verlagert, welches eine höhere Spezialisierung ermöglichen kann. Kernelement des IGZ ist die allgemeinärztliche und internistische Grundversorgung nach fachärztlichen Standards. Dabei orientiert sich das IGZ organisatorisch und rechtlich an Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), mit denen es auch den Gründerkreis teilt.

Insbesondere Patienten, die aus medizinischer Perspektive für eine ambulante Versorgung infrage kommen, jedoch aufgrund eines höheren Versorgungsbedarfs durch z.B. soziale Indikationen nicht für eine rein ambulante Versorgung geeignet sind, stellen die Zielgruppe des IGZ dar. Diese werden von niedergelassenen Ärzten behandelt, die ihre reguläre Haus- oder Facharztpraxis im IGZ betreiben.

In das Konzept des IGZ geht der breite Erfahrungsschatz aus der Beratungspraxis der Oberender AG ein. Erstmalig wird ausführlich ein Transformationsprozess eines Krankenhauses in ein ambulantes Gesundheitszentrum dargestellt. Dabei finden sowohl die kritischen Aspekte der Abwicklung als auch die des Aufbaus des neuen Angebots Berücksichtigung.

Auf der Basis zahlreicher Projekte aus der Beratung und ergänzender plausibler Annahmen können wir belegen, dass ein IGZ nachhaltig und wirtschaftlich betrieben werden kann. Dennoch hat auch der Gesetzgeber u.a. in Form eines verlässlichen und auskömmlichen Vergütungssystems die entsprechenden Rahmenbedingungen für das IGZ zu schaffen.

Link zur Studie: www.kbv.de