Skip to main content

Webseite durchsuchen

Die Weihnachtsspenden der Oberender AG gehen an „Fruchtalarm“ und „Bunt kickt gut“

Alle Jahre wieder… Zum Jahreswechsel spendet die Oberender AG an wohltätige und gemeinnützige Organisationen. Kurz vor Weihnachten 2018 durften sich das Nationale Service Projekt von Round Table Deutschland „Fruchtalarm“ und die Münchner Initiative „Bunt kickt gut“ über Geldbeträge freuen.

„Fruchtalarm“ widmet sich krebskranken Kindern. Einmal wöchentlich rollt eine mobile Saftbar über die Flure vieler kinderonkologischer Stationen in Deutschland. Aus verschiedenen Säften und Nektaren, einer Auswahl an Sirup-Sorten und Eiswürfeln entstehen bunte und geschmacksintensive Fruchtcocktails. Die leckeren Drinks mixen die Kinder unter Anleitung direkt am Krankenbett, und zwar nach den eigenen Wünschen. Die Freude steht im Mittelpunkt, der Spaß an der Sache auch - doch „Fruchtalarm“ hat auch einen wertvollen medizinischen Hintergrund: Eine Chemotherapie hat einen erheblichen Einfluss auf den Geschmacks- und Geruchssinn. Die wichtige Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme wird erschwert. Häufig lehnen die Kinder diese sogar ganz ab. Essen und Trinken wird zur leidigen Pflicht! Hier setzt „Fruchtalarm“ an. Das Projekt fördert die Aktivität, Selbstbestimmung und Lebensfreude und bietet in einem ansonsten vollständig fremdbestimmten Klinikalltag eine bunte Abwechslung für die schwer erkrankten Kinder und Jugendlichen.

„Bunt kickt gut“ ist ein Projekt der interkulturellen Verständigung und in seiner bestehenden Form und Dimension ein europaweit einzigartiges Beispiel des organisierten Straßenfußballs.
Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen verschiedener kultureller und nationaler Herkunft eine sinnvolle und gesunde Freizeitbeschäftigung zu geben und Möglichkeiten von sozialem und kulturellem Lernen zu eröffnen. Die Idee dazu entstand bereits 1997 in Münchner Flüchtlingsunterkünften während des Balkankriegs. Durch den Fußball kommen die Kinder und Jugendlichen in Kontakt mit anderen Münchner Kindern deutscher und ausländischer Herkunft. „Bunt kickt gut“ greift eine beliebte Freizeitbeschäftigung auf und macht sie zu einem organisierten und permanenten Angebot. Dadurch kann das Projekt wirksam sein im Hinblick auf Jugendkriminalität und den Umgang mit Gewalt: Sport dient als Katalysator in geregelten Abläufen zum Abbau von Aggressionen und Frustration und ist zudem ein Teamsport, der interaktives und kooperatives soziales Verhalten erfordert. Bei „Bunt kickt gut“ erfahren die Kinder und Jugendlichen Anerkennung, unabhängig von ihrer Lebenslage und ihrer kulturellen Herkunft. In die Spiel- und Wettbewerbskultur werden dabei konsequent zentrale Wertkategorien eingebaut: Fairness, Toleranz, Partizipation, Gewaltfreiheit. Damit ist „Bunt kickt gut“ heute wieder von besonderer Relevanz.