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Erfolg im Managementmandat: Das fünfte Jahr in Folge schenken mehr Patienten ihr Vertrauen den medius KLINIKEN im Landkreis Esslingen

2013 übernahm die EconoMedic AG, die heutige Oberender AG, die Geschäftsführung in den Kliniken des Landkreises Esslingen, den medius Kliniken. Das Team um Geschäftsführer Thomas Kräh kann abermals große Erfolge vorweisen. Mit 45.196 Patienten sind erstmals mehr als 45.000 Menschen in einer der Kliniken in Kirchheim, Nürtingen und Ostfildern-Ruit stationär behandelt worden. Werden die Patienten in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie hinzugezählt, sind es sogar 48.453 stationäre Patienten.

Landrat Heinz Eininger, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender, ist deshalb mehr als zufrieden mit den medius KLINIKEN. „Unsere Aufgabe ist es, den Menschen im Landkreis Esslingen eine wohnortnahe medizinische Versorgung auf hohem Niveau anzubieten. Offenbar gelingt uns das, denn immer mehr Patienten kommen zu uns. Mein Dank gilt in erster Linie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Tag für Tag mit großem fürsorglichen Einsatz und hoher medizinischer Kompetenz für unsere Patienten da sind.“ Verglichen mit 2012 hat der gesamte Klinikverbund mit den Krankenhäusern in Kirchheim, Nürtingen und Ruit die Patientenzahl um über 17 Prozent gesteigert, das liegt weit über den demographischen Erwartungen. Die Umsatzerlöse sind im gleichen Zeitraum sogar um mehr als 32 Prozent gewachsen. Landrat Heinz Eininger nennt die Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg: „Diese außergewöhnlich positive Entwicklung zeigt, dass wir seit 2013 den richtigen Weg eingeschlagen haben. Unsere Hausaufgaben haben wir MITEINANDER erledigt: Wir haben zwei Standorte, nämlich Plochingen und die Psychiatrische Fachklinik von Nürtingen nach Kirchheim verlagert, und an den Standorten klare medizinische Schwerpunkte gebildet. Hohe medizinische Qualität, ein gutes Miteinander und wirtschaftlich nachhaltige Stabilität zeichnen heute unsere Kliniken aus. Mit unserem medizinischen Leistungsangebot entsprechen wir den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger. Die steigenden Patientenzahlen sowohl im stationären, als auch im ambulanten Bereich geben uns Recht. Die Menschen in unserer Region haben VERTRAUEN in unser KÖNNEN, deshalb finde ich den Slogan unserer medius KLINIKEN auch so überzeugend!“ Das vierte Jahr in Folge weisen die medius KLINIKEN – vormals Kreiskliniken Esslingen - ein positives Jahresergebnis aus, nämlich 8,4 Millionen Euro.

Geschäftsführer Thomas A. Kräh, blickt zurück: „2012 haben wir mit einem Minus von über 14 Millionen Euro abgeschlossen, heute schreiben wir schwarze Zahlen – und dies bereits seit 2014 Jahr für Jahr. Mit unserem Ziel einer „kommunalen Rendite“ von über fünf Prozent erwirtschaften wir einen soliden und nachhaltigen Überschuss, das ist für unsere Zwecke ausreichend. Denn im Gegensatz zu privaten Klinikträgern erwartet der Landkreis, als unser kommunaler Gesellschafter, keine finanziellen Ausschüttungen. Das ist für uns sehr wichtig, denn dies ermöglicht uns, die erwirtschafteten Überschüsse wieder zu 100% in die Patientenversorgung und in die Mitarbeiter unseres Klinikverbundes zu investieren. Auch unsere Investitionen in medizinische Geräte können wir selbst finanzieren." so Kräh weiter. Investiert wird beispielsweise in modernste Medizintechnik. So wird 2018 in Ruit ein neuer Linearbeschleuniger angeschafft, ein Großgerät mit einer Investitionssumme von über 2,4 Mio. €. In Kirchheim bekommt die Klinik für Innere Medizin, Herz- und Kreislauferkrankungen im Sommer für 2,4 Mio. € einen zweiten Linksherzkathetermessplatz. Der bestehende wurde im vergangenen Jahr zudem technisch bereits aufgerüstet. „Hohe medizinische Qualität setzt eben auch Geräte auf dem aktuellen technischen Stand voraus. Um dies finanzieren zu können, brauchen wir wirtschaftlichen Erfolg“, so Krähs Erfolgsformel.

Das Wachstum der medius KLINIKEN schlägt sich auch in der Zahl der Beschäftigten nieder. Elvira Benz, stellvertretende Geschäftsführerin der medius KLINIKEN, begrüßt dies: „Wir haben unser Personal gegenüber 2016 nochmals um 47 Vollzeitkräfte erhöht, alleine 40 davon in Pflege und Medizin, also direkt für die Versorgung unserer Patienten. Unser wirtschaftliches Wachstum beruht folglich nicht darauf, dass gleichviel Mitarbeiter mehr arbeiten. Vielmehr erhöhen wir entsprechend unserer Leistungssteigerungen auch stetig unser Personal. So sind derzeit 2.121 Vollkräfte bei den medius KLINIKEN beschäftigt, in Köpfen heißt dies über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Zeiten des Fachkräftemangels ist dieser Anspruch für uns als Arbeitgeber eine große Herausforderung. Kontinuierlich arbeiten wir daher in verschiedenen Projektteams daran, das Arbeiten in den medius KLINIKEN für unsere Mitarbeiter und für potenzielle neue Mitarbeiter noch attraktiver zu machen und sehen hierin auch eine höchst prioritäre Aufgabe zur Zukunftssicherung.“

Eine der Säulen, auf dem Erfolg der medius KLINIKEN beruht, ist die Allgemein- und Viszeralchirurgie. Chefarzt Dr. Klaus Kraft, der das Team der Allgemeinchirurgen in Nürtingen und Ostfildern-Ruit leitet, kann dabei auf eine umfassende Erfahrung in der minimal invasiven Chirurgie zurückgreifen. „Die weit überwiegende Zahl der fast 6.000 Operationen, die wir in den medius KLINIKEN pro Jahr durchführen, wird in der Schlüssellochtechnik gemacht. Da sind wir in der Region weitgehend führend.“ Die Allgemeinchirurgen spielen natürlich einen wichtigen Part im medius Tumorzentrum: So wurden, wie im medius Tumorbericht 2017 dargestellt, alleine fast 600 Eingriffe am Darm vorgenommen, davon etwa 200 wegen bösartiger Erkrankungen. Weit über 90 Prozent dieser Operationen konnten davon minimal invasiv in der Schlüssellochtechnik durchgeführt werden. Kraft zählt zu den Pionieren in der Schlüssellochtechnik: „Minimalinvasive Eingriffe erfordern viel Erfahrung. Als zertifiziertes Zentrum für minimal invasive Chirurgie in Nürtingen und Ruit profitieren wir von dieser jahrelangen Expertise. Für unsere Patienten ist dies in doppelter Hinsicht ein Gewinn, da Eingriffe mit dieser Methode auch deutlich schonender für sie sind.“

Im gleichen Maße wie die Allgemeinchirurgie spielt auch die standortübergreifende Klinik für Strahlentherapie und Tumormedizin bei der Behandlung von Krebs eine zentrale Rolle. Chefarzt Dr. Matthias Geiger, der gleichzeitig Sprecher des medius Tumorzentrums ist, weist auf die Fortschritte in der Strahlentherapie hin: „Dank der medizinischen Weiterentwicklung und der guten medizintechnischen Ausstattung hier in Ruit können wir Tumore genauestens lokalisieren und dann ganz gezielt bestrahlen. Gesunde Organe werden somit optimal geschont. Zugleich wirkt die Bestrahlung effektiver und zielgerichteter. Wichtig für die optimale individuelle Behandlung der Krebspatienten ist auch die regelmäßige Tumorkonferenz, in deren Rahmen der jeweilige Behandlungsplan für jeden Patienten zwischen allen behandelnden Fachabteilungen individuell abgestimmt wird. „Wir haben bei den medius KLINIKEN Experten für nahezu alle Spezialgebiete und können Krebserkrankungen deshalb auf sehr hohem medizinischen Niveau behandeln", so Geiger." Medizintechnisch wird zudem 2018 weiter erneuert. Ein Linearbeschleuniger der neuesten Generation eröffnet die Möglichkeit punktgenauer, atemabhängiger, 4-dimensionaler Bestrahlungen.

Um die positive Entwicklung der medius KLINIKEN weiter fortschreiben zu können, müssen die medius KLINIKEN insbesondere im Hinblick auf ihre räumlichen Kapazitäten wachsen. Das nachhaltig medizinische Wachstum erfordert eine dringende Sanierung und Erweiterung der baulichen Gegebenheiten an den Klinikstandorten. Landrat Eininger setzt dabei auch auf die wohlwollende Unterstützung des Landes: "Wir haben unsere Strukturreformen in 2013 abgeschlossen, indem wir uns von fünf auf drei Standorte restrukturiert haben. Wir können nun dem stetig wachsenden Patientenstrom nur mehr gerecht werden, wenn wir insbesondere in Nürtingen die Behandlungs- und Bettenkapazitäten erhöhen. In Ruit steht für uns in erster Linie die zwingend erforderliche Sanierung in Kombination mit einem Teilneubau als Priorität an oberster Stelle, ein Bauprojekt in der Größenordnung von 112,8 Mio. €. Hier gilt es dringend die Funktions- und Stationsbereiche mit den Patientenzimmern auf einen Stand zu bringen, der den heutigen Anforderungen der Patienten auch gerecht wird. Dazu hoffen wir natürlich auf eine auskömmliche Förderung durch das Land. Ich vertraue darauf, dass das Land seinen Verpflichtungen hier nachkommt."

Quellen: medius Kliniken / Oberender AG